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Rückblick E-world 2020: Wo steht die Digitalisierung?

Rückblick E-world 2020: Wo steht die Digitalisierung?

Nach der E-world 2020 blicken wir optimistisch nach vorn. Die aktuelle Situation rund um das Coronavirus  verzögert den Rollout intelligenter IoT-Lösungen zwar, die Digitalisierung schreitet dennoch weiter voran. Während der E-world erlebten wir einen starken Zuspruch und auch nach der Messe nehmen wir bei unseren Kunden eine große Motivation wahr, die begonnenen Projekte konsequent weiter voranzutreiben oder neue Projekte zu beginnen.

„Natürlich sind im Moment viele Menschen verunsichert, das spüren wir auch in den Gesprächen mit unseren Kunden“, beschreibt Geschäftsführer Sascha Schlosser die Lage. „Fällt es aktuell auch schwer, geschäftliche Normalität aufrechtzuerhalten, so blicken wir dennoch optimistisch in die weitere Zukunft. Im Moment steht natürlich erst einmal die Gesundheit der Menschen im Vordergrund. Die Weichen für die Digitalisierung sind jedoch gestellt, und der Zug kann hoffentlich bald wieder Fahrt aufnehmen.“

Die Signale von der E-world sprechen dafür. Das Warten auf den Pflicht-Rollout intelligenter Messsysteme ist vorbei. Zudem hat sich innerhalb kurzer Zeit ein Markt für Internet-of-Things (IoT)-Technologien und -Anwendungen entwickelt. Hier gibt es nicht nur ein wachsendes Angebot, sondern auch eine immer stärkere Nachfrage. Durch diese beiden Voraussetzungen ist der Markt extrem in Bewegung geraten.

IoT-Lösungswelt

Bei der E-world 2020 hat sich gezeigt: Die IoT-Lösungswelt, die innerhalb der Minol ZENNER-Gruppe aufgebaut wurde und kontinuierlich erweitert wird, trifft zielgenau den Bedarf von Energieversorgern, Kommunen und Industrie. Messdienstleister wollen via Smart Meter Gateway eine rein digitale Mehrspartenauslesung realisieren und sich als Dienstleister für Submetering positionieren. Viele Netzbetreiber wollen ihren angestammten Aktionsradius durch den IoT-Funknetzbetrieb erweitern. Außerdem locken enorme Einsparungen bei den Prozesskosten durch die LoRaWAN-basierte Fernüberwachung von Versorgungseinrichtungen wie z.B. Ortsnetztrafostationen. Städte und Kommunen wollen ihren Bürgern mehr Sicherheit und Komfort bieten, indem beispielsweise die Straßenleuchten intelligent gesteuert und Abfallbehälter bedarfsorientiert geleert werden.

Diese Lösungen werden auch dadurch ermöglicht, dass die ZENNER Cloud als IoT-Plattform beliebige Prozesse unterstützt, sowohl regulierte Anwendungsfälle via CLS-Schnittstelle des Smart Meter Gateways als auch frei konfigurierbare Smart-City-Anwendungen. Über die ZENNER-Plattform lassen sich sogar Elektromobilitätslösungen steuern und überwachen.

Den Datenschatz heben

Mit der Lehmann + Pioneers Digital GmbH (LPDG) hat die Minol-ZENNER-Gruppe nun auch ein Spezialisten-Team für Business Intelligence, Analytics und Data Science an Bord. Damit lässt sich der Datenschatz für Stadtwerke, Versorger oder Wohnungswirtschaft besser nutzbar machen, der sich durch IoT-Anwendungen aufbaut.

Bei Sascha Schlosser fiel das Fazit nach der E-world insgesamt positiv aus. „Auch dank unserer Partner sind wir bestens vorbereitet und bilden eine starke Phalanx“, resümierte Sascha Schlosser. „Alle Themen und Anforderungen, die Verantwortliche in Versorgungsunternehmen und Städten jetzt verstärkt bewegen, sind in unserem Leistungs- und Lösungsportfolio abgebildet.“

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